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Der Lindenpark

Die größte innerstädtische Parkanlage des Ostseebades bildet der Lindenpark mit seinen klaren geometrischen Strukturen. Diese historisch gewachsene und doch immer wieder veränderte Grünanlage, begrenzt durch Dünen- und Lindenstraße sowie den Fischersteig, wird umrandet von einer doppelreihigen Allee aus Sommerlinden, die bereits im Jahre 1908 gepflanzt wurden. Sommerlinden und Krimlinden schirmen die Tennisplätze nach Osten vor widrigen Winden ab. Der kleine Pavillon mit seinem Anbau gehört zum hiesigen Tennisklub. Die Hauptlaufrichtungen der Wege strukturierten die Landschaftsgärtner bereits bei der Gestaltung des Parks in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts; sie sind bis heute erhalten geblieben. Das im Nordosten gelegene Lindenrondell wird von einer halbhohen Ligusterhecke umrandet und bildet in der warmen Jahreszeit eine schattenspendende Ruhezone. Die Wasserspiele des bronzenen Brunnens „Sagen der Kühlung“ des Rostocker Bildhauers Wolfgang Friedrich vervollständigen seit 2016 diesen Bereich. Im Osten des Lindenparks überragt eine gerade gewachsene, kräftige Eiche alle anderen Gehölze. Sie wurde anlässlich des 100. Geburtstages des deutschen Kaisers Wilhelm I. (1797 - 1888) im März 1897 gepflanzt. Bei der Umgestaltung des Parks im Jahre 2014/15 wurde im südöstlichen Teil nicht nur ein besonderes Rosen-Schmuck-Rondell mit Sitzbänken wiederhergestellt, sondern es galt insgesamt 120 Bäume dem Bestand anzupassen und 80 neu zu pflanzen, vorrangig Linden, Rotdorn und einige Säuleneichen. Die unmittelbare Nähe dieses Parks zum Zentrum des Ostteils der Stadt, seine innere Geschlossenheit und seine Lage abseits vom lärmenden Verkehr machen ihn so zu einem Erholungsort für Gäste genauso wie für Einheimische, die seine freundlich-heitere Gestaltung auf sich wirken lassen und hier verweilen möchten.


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