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Ein besseres Trinkwasser für Gesundheit & Wohlbefinden

Seit 2021 sieht man im Am Weststrand Aparthotel Kühlungsborn kaum noch klassisches Mineralwasser in den üblichen Glas- oder Plastikflaschen. Von Katja Schlottke (Gesundheitstherapeutin) sowie Jörg Schlottke (Geschäftsführender Gesellschafter) angestoßen, gehört stattdessen mehrfach gefiltertes Trinkwasser zum Alltag, für Hotelgäste und auch für Mitarbeiter sowie Mitarbeiterinnen. Die Gründe dafür: Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens, dazu Aspekte der Nachhaltigkeit. Über praktische Erfahrungen dazu sprachen wir im Meerraum-Interview.


Wie ist diese Idee entstanden?

Katja Schlottke: Die Grundsatzidee zum veredelten bzw. aufbereiteten Wasser haben wir konkret 2016 angestoßen, wobei ich mich seit etwa 20 Jahren mit diesem Thema beschäftige. Ich hatte viel dazu recherchiert und dann das Bedürfnis, es praktisch umzusetzen. Mein Mann Jörg war schnell zu begeistern, als er es zu trinken begann und sofort eine Veränderung bemerkte. Anfangs war das veredelte bzw. aufbereitete Wasser nur für die Fastenkuren gedacht. Danach kam der Gedanke auf, warum wir das nicht so integrieren sollen, dass alle Gäste etwas davon haben. So entwickelten wir dann die Idee, dass jedes gebuchte Apartment eine Flasche bereitgestellt bekommt, die man im Haus an 3 Trinkwassersäulen immer wieder auffüllen kann. Die blaue Farbe hat übrigens nicht nur einen optischen Anspruch, sondern auch konkrete hygienische Gründe: Bis zu 21 Tage lässt sich das Wasser so aufbewahren, ohne dass sich die Qualität verändert. Seit Mai 2021 können wir es auf diese Weise allen Gästen anbieten, und der Zuspruch war schnell da. Während des gesamten Aufenthaltes kann man kostenlos soviel zapfen, wie man möchte.


Was genau ist anders bei so aufbereitetem Trinkwasser?

Jörg Schlottke: Dieses Wasser ist einzigartig, weil es zellverfügbar ist. Der menschliche Körper besteht insgesamt aus über 70 Billionen Zellen, und Wasser hat dabei 3 Aufgaben: Lösungs-, Transport- und Reinigungsmittel. Wir nehmen durch die Umwelt oder bestimmte Lebensmittel immer wieder Schadstoffe auf. Wasser transportiert solche Schadstoffe ab und reinigt auf diese Weise. Dafür muss es in die Zellen eindringen können, was umso schwieriger ist, je mehr gebundene Teilchen schon im Wasser enthalten sind. Eine Trinkwasserveredelungsanlage wirkt genau an diesem Punkt: nach einer mehrstufigen Ausfilterung mit Biokeramik liegt das Wasser in reiner, ungesättigter Form vor. Was die Anwendung und den fachlichen Hintergrund betrifft, arbeitet z.B. Prof. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln mit diesem veredelten bzw. aufbereiteten Trinkwasser.


Prinzip dieser Trinkwasseraufbereitung 

  • bis zu 9-fache Filterung 
  • für jeden Trinkwasseranschluss geeignet 
  • das Ergebnis ist messbar: unter 100 Mikrosiemens ist Wasser zellverfügbar, ein Standard-Leitungswasser hat etwa einen Leitwert von 500-700 Mikrosiemens
  • je höher dieser Wert, desto mehr gebundene Teilchen sind im Wasser vorhanden


Welches Feedback gibt es von den Hotelgästen?

Katja Schlottke: Grundsätzlich geht es um Entgiftung. Man fühlt sich frischer, die unerwünschte Müdigkeit nimmt ab und es gibt auch optische Effekte. Ein Feedback eines zunächst skeptischen Anwenders lautetet: „Ich trinke auf einmal viel mehr, fühle mich deutlich frischer und kann auch kein anderes Wasser mehr trinken. Und das nach nur einer Woche.“ Eine Woche würde ich selbst auch empfehlen, um den Effekt im Körper zu beobachten. Inzwischen trinken etwa zwei Drittel unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dieses Wasser, und sie berichten ebenfalls von positiven körperlichen Veränderungen. Das Wasser kann sich übrigens während der Anwendung geschmacklich verändern - daran merkt man, dass der Körper entgiftet. Wenn es z.B. bitter schmeckt, kommt das von der Leber, bei süßem Aroma ist es die Bauchspeicheldrüse. Der Geschmack hängt jeweils von der
körperlichen Verfassung ab. Viele Gäste sagen auch, es schmecke wie frisches Quellwasser.


Welche Aspekte der Nachhaltigkeit gibt es außerdem dabei?

Jörg Schlottke: Neben dem großen Thema Gesundheit gibt es ganz eindeutige Aspekte der Nachhaltigkeit und auch der Wirtschaftlichkeit. Zum einen transportieren wir so kein Wasser mehr über weite Wege und den halben Globus, erst recht nicht in Plastikflaschen. Unsere Gäste erhalten eine Glasfasche, die sie im Urlaub nutzen können. Und danach ist sie das Geschenk des Hauses und kann, nochmal befüllt, mit zurück nach Hause genommen werden. So hat sie eine Symbolik und trägt außerdem diese Geschichte weiter. Bei uns ist das gefilterte Trinkwasser kostenlos, was dem Grundgedanken entspricht, dass Wasser ein
Grundnahrungsmittel ist, auf das jeder zugreifen können sollte.


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