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Kühlungsborner Stadtwald

Eingeschlossen von zwei größeren Straßen mit Häusern liegt zwischen den beiden Ortsteilen des Ostseebades der Stadtwald. Obwohl er im zurückliegenden Jahrhundert an Umfang mehr und mehr eingebüßt hat, beträgt seine Größe noch immer beachtliche 115 Hektar, wovon ungefähr 14 Hektar zum Eigentum der Stadt gehören. 

Die Entwicklung der beiden Dörfer Brunshaupten und Arendsee als zu Ostseebädern ist eng mit der Existenz des Stadtwaldes verbunden. Der Aufenthalt in heilkräftigender salzhaltiger Seeluft und zugleich in der des Nadelwaldes wird zu Recht als gesundheitsfördernd gepriesen und von Fachärzten seit Jahrzehnten besonders bei Atemwegserkrankungen empfohlen. Deshalb war es auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ein wesentliches Anliegen der Stadtvertreter, den Stadtwald so schnell wie möglich wieder aufzuforsten. Denn das völlige Fehlen von Heizmaterial für die Bevölkerung hatte damals sowohl für behördliche angefordertem als auch zu wildem fällen der Bäume geführt, sodass der Stadtwald als wesentlicher Teil des Erholungskonzeptes des Ostseebades in seinem Bestand bedroht war. 

Für die Vielfalt des Baumbestandes im Stadtwald sprechen die 14 verschieden Laub- und die acht unterschiedlichen Nadelbaumarten. Die Nadelhölzer überwiegen. Große Flächen sind mit der Gemeinen Kiefer bepflanzt, aber auch die Gemeine Fichte sowie die Europäische und Japanische Lärche gehören mit zum gewohnten Anblick. Bei den Laubhölzern beträgt der Anteil der heimischen Birke etwa 10 Prozent. Stieleichen und Rotbuchen, oft von recht stattlichem Alter und Umfang, gedeihen hier prächtig. Allein diese Mannigfaltigkeit kann für Interessierte zu einem abwechslungsreichen Entdeckungsspaziergang werden. Als Unterholz wachsen u.a. Vogelbeere, Geißblatt, Holunder, Pfaffenhütchen und Faulbaum. Zu den unterschiedlichen Jahreszeiten wird der Besucher den Echten Salomonssiegel, Schnee- und Maiglöckchen und gelbe Schwertlilie genauso wie die Schwarze Königskerze, Roten und Weißen Fingerhut und Knabenkraut entdecken. Im Herbst können Pilzsammler mit Erfolg den Wald durchstreifen. 

Das Waldgebiet ist touristisch gut erschlossen. Wegweiser, die solche Namen wie Schulzentrift, Möllereiweg und Fuchspass tragen und in den Stadtplänen eingetragen sind, erleichtern Fremden die Orientierung. Sollte doch einmal ein Spaziergänger den Weg zu seiner Unterkunft verfehlt haben, dann ist es ein Leichtes, einen einheimischen Radfahrer anzusprechen und dessen Rat zu befolgen. Die Hauptwege im Stadtwald sind auch nach kräftigem Regen gut begehbar. Rustikale Bänke laden zur Rast ein. Als „spezielle“ Ziele für Spaziergänger im Wald stehen zum Beispiel der „Friedensstein“ oder der „Blocksberg" (Hügelgrab), ein Zeuge der Besiedlung unseres Gebietes um 2 000 v. Chr. zur Auswahl. Am Waldrand im Westteil der Stadt hat sich das erst vor einigen Jahren erbaute Regenwasser-Rückhaltebecken zu einem interessanten Biotop entwickelt.



Seit dem Jahre 2008 gibt es im Stadtwald eine neue Attraktion: einen Kletterwald. Sieben…
17 familienfreundliche Apartments mit Balkon oder Terrasse und ca. 100 m vom Strand entfernt
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